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Kinder

Meine Spielzeugkiste

Kennt ihr bestimmt, wenn ihr die Sendung „Die Höhle der Löwen“ auf VOX gesehen habt. Ich finde total schade, dass sie jetzt nicht mehr kommt und statt dessen die Katzenberger wieder über den Bildschirm hüpft. Ich verkneife mir da lieber jeden Kommentar. Auf jeden Fall konnten sich in der Sendung neue Unternehmen vorstellen und sich Investoren suchen. „Meine Spielzeugkiste“ hat es geschafft, zwei Investoren für sich zu gewinnen und startet jetzt voll durch.

 

Das Prinzip ist einfach. Ihr wählt eines der Monatspakete aus, bezahlt einen monatlichen Betrag und könnt dafür Spielzeug ausleihen. Ich durfte netterweise eines der Pakete testen, das Megapaket für 19,99 Euro im Monat. Dafür darf man sich ein Mega-Spielzeug (das sind große, teure Produkte) und zwei normale Spielsachen aussuchen. Das Tolle ist, dass man bei dem Paket kostenlos hin- und herschicken kann, so dass man die Spielzeuge bei Belieben austauschen kann. Außer bei der Marke Lego ist es auch nicht schlimm, wenn mal was kaputt oder verloren geht.
Ihr könnt hier sehen, für was ich mich entschieden habe. Das Megaspielzeug ist ein Kinderklavier von Hape. Es ist wesentlich kleiner, als ich erwartet habe, aber Finn hat Spaß daran, die Farben laut zu sagen und die Tasten dazu zu spielen. Die Lieder zu den Farben hat er leider noch nicht drauf. Ich bin froh, dass ich es so testen konnte und nicht gleich gekauft habe, weil ich es zu klein und zu laut finde.
Ein richtig tolles Spiel ist „Camelot Junior“, ein Puzzle aus Holz, welches das logische Denken fördert. Eigentlich ist das Spiel erst ab 4 und ich hatte Bedenken, dass es zu schwer für Finn sein könnte, da er ja noch nicht mal drei ist, aber er liebt das Spiel, will es immer wieder haben und kann die ersten leichteren Puzzle schon ohne Probleme lösen. Das Spiel ist so toll und ich hätte das ohne die Spielzeugkiste nie gefunden.
Als letztes habe ich mich für die 123-Feuerwehrmitnahmestation von Playmobil entschieden, die eine  Art Puppenhaus für Jungs ist. Finn ist total begeistert von der Straße, die sich ausklappen lässt und räumt die Möbel immer wieder um. Es ist zwar schon für Kinder ab 1,5 Jahren, aber ich finde das richtige Playmobil noch zu kleinteilig. Wir testen es jetzt noch eine Weile und wenn Finn es weiter so toll findet, werde ich es kaufen. Das kann man nämlich für 70% des Kaufpreises auch direkt bei der Spielzeugkiste tun.
Und jetzt meine Meinung zu dem Konzept. Wie vielleicht Viele war ich zuerst etwas skeptisch, weil ich es recht teuer fand und mir dachte, für das Geld kann man die Sachen ja irgendwann selbst kaufen. Außerdem kamen Bedenken aus dem Freundeskreis, dass man seinen Kindern nur zu Weihnachten und zum Geburtstag etwas schenken sollte und nicht einfach so zwischendurch.
Also, ich habe meine Meinung zum Preis geändert. Überlegt mal, was ihr zum Beispiel für Pekipkurse ausgebt. Bei uns sind das 15 Euro für eine Stunde! Da sind 20 Euro für den Monat auch nicht wirklich viel. Ich finde es auch eine prima Geschenkidee für Weihnachten. Wenn die Verwandten mal wieder nicht wissen, was sie schenken sollen 😉 Ich sage das jetzt nicht, weil ich es sagen soll, sondern weil ich es wirklich gut finde. Einfach mal testen, was den Kids gefällt und gerade in einer kleinen Wohnung nicht ständig neues Spielzeug anschaffen. Da Finn Ende Januar Geburtstag hat, bekommt er im Sommer sowieso auch mal was Zwischendurch.
Was meint ihr zu dem Konzept?